Saison 2025/26

Die Saison 2025/26 ist zu Ende. Mit einigen Höhen, aber auch Herausforderungen, aus denen ich viel lernen kann.

Die Saisonvorbereitung verlief zunächst wie erhofft. Trotz einer intensiven und guten Vorbereitung wurde ich kurz vor Rennbeginn durch kleinere Verletzungen etwas zurückgeworfen. Das hat es mir schwer gemacht, direkt in den Rhythmus zu finden. Trotzdem haben starke Abschnittszeiten, zum Beispiel in Gröden, früh gezeigt, dass der Speed da ist. Mit gezielten Anpassungen im Training habe ich Schritt für Schritt zurück zur Form gefunden und konnte rechtzeitig zu den Januar-Klassikern wieder voll angreifen.

Ein echtes Highlight war für mich Anfang Februar in Crans-Montana: Mit Rang 6 in der Weltcup-Abfahrt ist mir mein bestes Weltcup-Resultat gelungen. Dieses Rennen war ein sogenannter "Befreiungsschlag" und hat mir nach einigen Rückschlägen viel Selbstvertrauen gegeben. Leider hatte ich damit die Selektionskriterien für die Olympischen Winterspiele Milano-Cortina einen kleinen Tick zu spät erfüllt. Nichtsdestotrotz nahm ich dieses Resultat für den letzten Teil der Saison mit.

Nur wenige Wochen später konnte ich den Super-G in Bosnien-Herzegowina gewinnen. Das war mein erster Sieg auf dieser Stufe seit März 2024. Dadurch konnte ich bis zuletzt in meiner zweiten Disziplin um einen fixen Weltcup-Startplatz in der kommenden Saison fahren. Leider habe ich dieses Ziel beim letzten Rennen haarscharf verpasst. Dies war ein ziemlicher Dämpfer.

Über die gesamte Saison hinweg habe ich gemerkt, dass teilweise das letzte Prozent Entschlossenheit gefehlt hat. An diesem arbeite ich nun und weiss, dass noch viel Luft nach oben ist. Dies gibt mir viel Motivation für den nächsten Monate und die kommende Saisonvorbereitung mit dem grossen Ziel Heim-WM 2027 in Crans-Montana.

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Befreiungsschlag in Crans-Montana